Wahner Heide
Erneute Foto-Exkursion mit der GDT – Regionalgruppe XII am 01.08.2026
Für das Erlebnis eines Sonnenaufgangs war das vereinbarte Treffen um 7 Uhr ohnehin zu spät (6 Uhr). Einige waren um 6 Uhr schon vor Ort, aber die Bewölkung machte ihnen einen Strich durch de Rechnung. Wer zu früher Stunde Tau oder gar Nebel erwartete, wurde ebenfalls enttäuscht. Schon wochenlang war kaum etwas Regen gefallen; eine Hitzewelle jagte die andere. Der Rhein-Pegel sank auf ein historisches Tief, und im übrigen Europa wüteten Waldbrände. Im Laufe des Tages sollten bald wieder 30 Grad erreicht werden. Die Tierwelt hatte sich zurückgezogen; mal wurden ein Kaninchen und ein paar Singvögel im Wald gesichtet; Schmetterlinge oder Käfer waren rar (mangels Blüten), dafür Stechfliegen genug. Die Heide war regelrecht „vertrocknet“; nur vereinzelt hatte man eine Ahnung von der Blüte. Verglichen mit der Exkursion vor 5 Jahren (s.u. 21.08.2021) wäre die Heideblüte erst Mitte des Monats erwartbar gewesen; jetzt war alles anders. Glücklicherweise gab es bisher keine Waldbrände. Erstaunlicherweise zeigten die Bäume auf den ersten Blick auch wenig Trockenschäden, wenngleich die ein oder andere Birke oder Kiefer zu Bruch gegangen war. Der Farn wuchs umso gedeihlicher, auch Seggen und Schilf hielten sich hartnäckig in den feuchteren Mulden. Der bedeckte Himmel (bis etwa 9 Uhr) ließ dafür gute Motive in den Birkenwäldchen zu.
Eine Foto-Exkursion mit der GDT – Regionalgruppe XII am 21.08.2021
Schon vor Sonnenaufgang (6.30 Uhr) trafen sich die Mitglieder der GDT RG 12 am Parkplatz an der Altenrather Straße (Lohmar), um die blühende Heide im ersten Lichte zu fotografieren. Über einen sandigen Weg ging es vorbei an mit Spinnnetzen versehenen Heideblüten, gesäumt von Kiefern und Eichen. Wenn siebzehn versierte Fotografen vor Ort am gleichen Wegesrand stehen, könnte man schon vermuten, die Heide sei „heimgesucht“ worden. Ein Verlassen der Wege ist nicht erlaubt. Zusätzlich waren auch sonst offene Wege durch Hinweisschilder gesperrt, woran sich jedoch Radfahrer und Spaziergänger am fortgeschrittenen Morgen nicht hielten. Dem Auftrag der GDT entsprechend, den Respekt vor der Natur zu wahren, verzichteten wir natürlich auf das Eindringen in geschlossene Heideflächen, wohl wissend, dass auf dem Gelände nach wie vor militärische Übungen stattfinden. Idylle ist diese Heide also nicht. Ab und zu starteten die Flugzeuge vom nahen Flughafen Köln/ Bonn. Erstaunlich, dass sich das Wild, insbesondere Hirsch und Hase, dem Lärm der Flugmotoren angepasst hat. Allerdings zeigte es sich an diesem Morgen nicht. Lediglich ein Reiher schien auf einem Holzgerüst den Leyenweiher zu bewachen.
Aus Anlass des 50jährigen Bestehens der GDT sammelten wir uns schließlich an einer mächtigen skelettierten Eiche, um einen Geburtstagsgruß zu filmen, ehe es zum zünftigen Abschluss zum Waldrestaurant „Heidekönig“ ging.

Eindrücke














































